Von Leidenschaft zu sprechen, war vielleicht nicht angemessen…
… aber auch nicht unangemessen.
Es IST pure Leidenschaft, das Papier zu befühlen, die Farben zu erblicken, mit den Augen zu liebkosen, die Pinsel zu befeuchten, sich an ihrer Form zu erfreuen, das Wasser bereitzustellen, ein Motiv vor sich zu sehen, ein Bild tage- wochen-lang in sich zu sehen, es zu malen.
Gedanken auf’s Papier gebracht.
Malerisch, dichterisch, auf welche Art auch immer.
Es ist ein Teil von einem Selbst. Ähnlich wie ein eigenes Kind.
Es IST pure Leidenschaft!
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Den ganzen Tag war er in Gedanken abwesend.
Er dachte mit Leidenschaft DARAN.
Daran zu fühlen, zu spüren, zu greifen, zu halten, mit dem Mund zu umfassen, mit der Zunge zu umkreisen, zu beißen, zu genießen, mit allen Sinnen zu genießen …
Immer wieder kehrten seine Gedanken daran zurück.
An sein geliebtes Eis, das er genießen würde, wenn er endlich daheim war.
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Diesmal ging die Reise über einige Tage.
2 Liebende und 2 Teenies, die ein Konzert besuchen wollten.
2 Zimmer – 2samkeit war angesagt.
Ursprünglich war die Reise zu dritt geplant, 3 Frauen, dann fuhr doch ein Mann mit, der gern chauffieren wollte.
Die Fahrt war ganz ok, schönes Wetter, schöne Aussichten für schöne Tage.
Im kleinen Ort freundlich empfangen, unwahrscheinlich, ungewohnt freundlich, alle waren freundlich, eine Freude.
Einige Besorgungen gemacht, für die Teenies unverhofft ein Konzert-Plakat ergattert – große Freude!
Müde von des Tages Anforderungen, freute sich der weibliche Teil des Paares auf eine erfrischende Dusche, um sich dann ein wenig im frischen Bett auszuruhen.
Kaum war das Zimmer betreten, fiel dem Mann ein, daß er Hunger hätte …
Nicht, daß dies nicht schon vorher besprochen worden wäre
Also schnell in ein Lokal, das nicht gefiel, mit Speisen, die der Mehrheit nicht schmeckte.
Spaziergang im Ort – da gingen die Differenzen weiter.
Danach daheim alle 4 in einem der beiden Zimmer, es wurde viel geredet, alle – außer ihm – sprachen sich aus. Obwohl er sonst dauernd seine Lage beklagte, meinte er plötzlich, bei ihm sei alles ok. Na ja …
Am nächsten Tag frühmorgens die beiden Mädchen zum Anstellen für’s Konzert gebracht, leider bei Regen. Es war nichts zu machen, sie mußten hin. Noch einen Regenschirm für die beiden, dann hinein.
Der Tag verplätscherte so …
Nachts die Mädchen vom Konzert abgeholt, noch gelabt, dann ins Bett. Alle waren fertig.
Am nächsten Tag ging’s heimwärts.
Schade, wieder eine Chance verpaßt.